Von der Ausladung zur Einladung: Eine anglikanische Gemeinde steht für das Evangelium ein
Während in Deutschland das neue akademische Jahr beginnt, ereignete sich an einer Londoner Universität ein bemerkenswerter Vorfall, der auch für Christen hierzulande von Bedeutung ist.
Die Grace Church Greenwich, eine anglikanische Gemeinde, wollte wie in den Vorjahren an der Erstsemester-Messe der Goldsmiths University teilnehmen, um neue Studierende willkommen zu heißen. Doch wie The Christian Institute berichtet, wurde ihr Stand von der externen Veranstaltungsfirma mit der Begründung abgelehnt, die Gemeinde habe eine „Vorgeschichte der Diskriminierung“.
Die Gemeinde wehrte sich gegen diesen vagen und unbegründeten Vorwurf. Mit Unterstützung des Christian Institute, einer Organisation, die sich für die Religionsfreiheit einsetzt, wurde deutlich gemacht, dass dieser Ausschluss selbst eine Form der Diskriminierung darstellt, die gegen geltendes Recht verstößt. Die Reaktion war erfreulich klar: Die Universität und die Veranstaltungsfirma nahmen die Entscheidung zurück, entschuldigten sich und boten der Gemeinde den Stand kostenlos an.
Besonders bemerkenswert ist die Haltung des Pastors der Gemeinde. Der Artikel zitiert ihn mit den Worten, es sei nie ihre Absicht gewesen, „Ärger zu machen“. Ihr einziges Ziel sei es, „die Studenten zu lieben und ihnen von Jesus zu erzählen“. Diese Haltung ist ein starkes Zeugnis. Sie zeigt, dass christliche Standhaftigkeit nicht in Konfrontationslust wurzelt, sondern in einer tiefen Liebe zu Christus und den Menschen. Der Vorfall in London ist eine Ermutigung, auch im deutschen Kontext mit sanftmütiger Entschlossenheit für die Freiheit des Evangeliums einzutreten – nicht um Recht zu behalten, sondern um den Weg zu dem zu weisen, der die Wahrheit in Person ist.
Quelle: The Christian Institute (via Anglican Mainstream)
