Vom Brauchtum zur lebendigen Hoffnung: Evangelium unter nominellen Christen

Tradition gibt Halt, kann aber auch den Blick verstellen. Wer katholisch geprägt aufwächst, wiegt sich leicht in geistlicher Sicherheit: Säuglingstaufe, Erstkommunion, vertraute Bräuche. Äußerlich ist das religiöse Leben da, doch die Frage nach einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus stellt sich kaum.

Auf Evangelium21 beschreibt der Theologe Leonardo de Chirico vier Schritte für Gespräche mit katholischen Freunden und Nachbarn, deren Glaube vor allem aus Tradition besteht. Ihm geht es nicht um akademische Debatten über Papstamt oder Strukturen, sondern um ein klares Zeugnis von der Rettung durch Christus. De Chirico zeigt, wie sich vom alltäglichen Smalltalk zu den Kernfragen des Evangeliums überleiten lässt.

Das Problem einer rein kulturellen Religiosität ist selten offene Ablehnung. Vielmehr wird äußere Zugehörigkeit mit dem Stand vor Gott verwechselt. Wer das Heil an Sakramente, die Kirchenmitgliedschaft oder eigene Anstrengungen knüpft, übersieht das Zentrum des Glaubens: die Rechtfertigung allein aus Gnade.

Solche Gespräche erfordern weder Polemik noch Herablassung. Gefragt sind theologische Klarheit und geschwisterliche Liebe. Die Bibel stellt klar, dass weder eigene Werke noch eine Institution vor Gott gerecht machen; die Gewissheit ruht allein auf dem Opfer Jesu am Kreuz. Lenkt das Gespräch den Blick von der Tradition auf Christus, verliert die bloße Form ihr Gewicht.

Der vollständige Artikel ist bei Evangelium21 zu lesen.

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